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Der Sitzsack- Ein Allrounder

Warum ist der Sitzsack ein „Allrounder“? Wer bereits einen besitzt, kennt die Vorzüge eines „Lümmelmonsters“. Hier mal ein paar gute Argumente:

Sitzsack in Form eines Bären
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Ein Sitzsack ist relativ klein und leicht, passt somit einfach in jede Ecke, in jeden Raum oder sogar als Outdoorsitzsack in den Garten. Also kann einfach fast überall verwendet werden. Sei es beim lesen, beim zocken an einer Konsole, beim fern sehen oder einfach nur zum chillen. Wird er nicht mehr gebraucht, kann er einfach wieder verstaut werden und ist darüber hinaus auch noch pflegeleicht. Ein noch besserer Grund einen Bean Bag zu kaufen war aber für mich, das sich ein qualitativ hochwertiger Sitzsack sich wunderbar dem Körper anpasst und so eine gesunde Sitzhaltung ermöglicht.

Somit ist dieses Möbelstück, mir der besonderen Eigenschaft sich perfekt an den Körper anzupassen, ein idealer Sessel zum relaxen.

Durch seine Flexibilität ist diese „Lümmelsack“ auch bei größeren Feiern daheim schnell als zusätzlicher Sitzplatz hingestellt und passt so auch in jede Ecke.

Diese Vorteile (geringes Gewicht, keine spitzen Ecken, entspanntes Sitzen) macht den Sitzsack bei jung und alt immer beliebter. Mittlerweile gibt es eine riesige Auswahl an Formen, Größen, Bezüge und Design das für jeden Geschmack was dabei ist.

Statt zu sagen: Sitz nicht einfach nur da – tu irgendetwas, sollten wir das Gegenteil fordern: Tu nicht einfach irgendetwas – sitz nur da

(Thich Nhat Hanh)


Die Geschichte des Sitzsackes

Die drei italienische Architekten Cesare Paolini, Franco Teodoro und Piero Gatti entwarfen erstmal im Jahr 1968 ein Möbelstück, das sich der Körperform genau anpassen sollte. Damit sich der „Bohnensack“ auch angenehm an den Körper anschmiegt, wurde mit verschiedenem Füllmaterial herum experimentiert. Wasser hatte zwar den gewünschten Effekt, machte den Sitzsack aber viel zu schwer. Mit Tischtennisbällen kam man dann einen Schritt weiter und mit Styroporkügelchen fand man dann endlich das passende Füllmaterial. Der dann sogenannte „Sacco“ begann somit seinen weltweiten Siegeszug und wird auch heute noch von der Firma Zanotta gefertigt. Weitere bekannte Hersteller sind Sitting Bull*, Fatboy* , Lumaland* und Smoothy*.

Welche Formen gibt es?

Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Formen, Größen, Farben, Außenhüllen und Füllmaterial.

Sitzsäcke sind erhältlich in Kugelform, XXL-Variante, Tropfenform, Sitzkissen, Sofa-oder Sessel-Variante und auch als Sitzkissen für Hunde.

Bei der Größe des einfachen Sitzsackes geht man bei Kindersitzsack von einem Volumen von 250 Liter, Erwachsene ca. 600 Liter aus. Bei einem XXL-Sitzsack bzw. einem Sofa-Sitzsack haben dann auch schon 2 bis 3 Personen locker Platz.

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Außenhülle und Füllmaterial

Auch an Außenhüllen gibt es verschiedene Variante:

So werden die Outdoor-Sitzsäcke, die sehr strapazierfähig und wasserabweisend sein müssen, aus Nylon gefertigt. Für den Einsatz im Innenbereich wird dann auch häufig Baumwolle benutzt. Aber auch in Kunstleder, als edles Möbelstück in Echtleder, ganz kuschelig in Pelzoptik/Kunstfell oder als Webplüsch werden Außenhüllen gefertigt. Hochwertige Sitzsäcke haben noch ein zusätzliches Inlett. Das Befüllen ist dann noch etwas einfacher und das Füllmaterial ist zusätzlich geschützt.

 

Als Füllmaterial werden schon seit Jahren Styroporkügelchen verwendet . Hochwertigere und somit auch etwas teurer Sitzsäcke werden mit EPS-Perlen (Expandierter Polystyrol-Hartschaum,) gefüllt. Diese sind gegenüber den einfachen Styroporkügelchen langlebig- und Formbeständiger. Weiterer Vorteil ist, das in den Zwischenräumen der Kügelchen Wärme gespeichert wird und der Bean Bag dadurch auch temperaturausgleichend wirkt. EPS-Perlen sind zwar sehr stabil, reiben sich aber mit der Zeit auch gegenseitig ab und verlieren ihre Stabilität. Deshalb auch immer alle zwei bis drei Jahre den Sitzsack auf- oder neu befüllen.

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Eine weitere Art der Füllung ist mit geschäumten Polyorethanflocken. Diese sind langlebiger als EPS-Perlen und dadurch auch teurer. Der Nachteil ist, das sich diese geschäumten Flocken nicht so dem Körper anpassen wie Styroporkügelchen. Daher werden EPS-Perlen zur besseren Anpassung mit beigemischt.

Für eine besondere „Sitzhärte“ kommt Kunststoffgranulat zum Einsatz. Günstige Sitzsäcke sind oft nur mit Stoffresten befüllt. Diese passen sich nicht der Körperform an und verlieren mit der Zeit an Form und Stabilität. Die teuerste aber auch biologistische Form der Füllung sind Dinkelspelzen (das ist die Hülle, die das Dinkelkorn während des Wachstums umgibt). Aufgrund des hohen Eigengewichts wird diese Füllung aber nur bei Nackenkissen oder Stillkissen verwendet.

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Sitzsack und Gesundheit

Passt das überhaupt?

Und wie!

Voraussetzung ist natürlich immer, das der Sack gut mit EPS-Perlen/geschäumte Flocken befüllt ist! Der größte Vorteil besteht dann darin, das sich die Kügelchen wunderbar jeder Körperform perfekt anpassen und die Wirbelsäule stützt.

Der Rücken muss sich nicht verbiegen (wie z.B. auf einem Bürostuhl oder Couch) und Muskeln können sich entspannen und regenerieren. Auch durch das unbewusste verändern der Sitzhaltung ist das Lümmelmonster immer flexibel genug sich der Veränderungen anzupassen. Sitzsäcke unterstützen durch ihre Füllung dieses sogenannte „dynamische Sitzen“ und verhindern dadurch Verkrampfungen in der Nacken- und Rückenmuskulatur. Wichtig dabei ist aber auch, wie bei allen anderen Sitzmöbeln, das die Sitzhöhe richtig gewählt wird! Ist der Sitzsack zu niedrig oder zu schlecht befüllt, sinkt man zu sehr ein. Die ideale Sitzposition ist, wenn Ober- und Unterschenkel im rechten Winkel zueinander stehen. Die Hüfte sollte dann auf gleicher Höhe mit den Knien liegen.

Auch wird durch das dynamische Sitzen der Druck auf Muskeln und der Haut besser verteilt und kann somit besonders bei älteren oder pflegebedürftigen Personen das „Wundsitzen“ abmildern oder sogar ganz verhindern.

Durch die beruhigende Wirkung finden Sitzkissen/Sitzsäcke auch bei der Therapie (z.B. bei Autismus) Anwendung und werden manchmal auch von den Krankenkassen bezuschusst.

Vor- und Nachteile

Vorteile gibt es sehr viele:

  • passt in jede Ecke

  • im Vergleich zu einem anderen Sitzmöbel doch relativ günstig

  • pflegeleicht

  • als Outdoor-Sitzsackauch im Freien zu verwenden

  • fördert die Gesundheit (richtig angewendet!)

  • passt in jeden Kofferraum

  • erhältlich in vielen Farben und Varianten

Gibt es überhaupt Nachteile?

Eigentlich nur ganz wenige:

  • Beim Bean Bag muss nach 3 bis 4 Jahren (je nach Qualität ) die Füllung erneuert oder aufgefüllt werden

  • Die Knistergeräusche der Füllung könnten störend wirken

Sitzsack selber nähen

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Sitzsack-ein Allrounder
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